Erleben Sie Grönland, das Land der gigantischen Gletscher, tiefblauen Fjorde und unberührten Wildnis. Entdecken Sie faszinierende Eislandschaften, traditionelle Inuit-Kultur und beeindruckende Tierwelt – ein einzigartiges Abenteuer zwischen Polarlicht, Mitternachtssonne und atemberaubender Natur.
Unsere Angebote für Grönland
Was sind die Vorteile einer Grönland Rundreise?
Grönland zeigt eine beeindruckende Vielfalt aus arktischer Eiswelt, gewaltigen Fjorden und einer der ursprünglichsten Naturkulissen der Erde. Ideal für Naturfreunde, Abenteuerreisende und alle, die intensive Landschaftserlebnisse abseits klassischer Routen suchen.
Spektakuläre Landschaften:
Von der Diskobucht mit ihren riesigen Eisbergen bis zum Ilulissat Icefjord bietet Grönland einige der eindrucksvollsten Gletscher- und Eislandschaften der Welt. Auch die tief eingeschnittenen Fjorde im Süden mit bunten Siedlungen und schroffen Bergen prägen das Bild des Landes.
Lebendige Inuit-Kultur:
Grönland verbindet kleine Küstensiedlungen mit einer stark traditionsgeprägten Lebensweise der Inuit. Museen, Handwerk und Alltag stehen hier in engem Zusammenhang mit Natur, Jagd und dem Leben in der Arktis.
Freiheit und Abgeschiedenheit:
Viele Regionen sind nur per Boot oder Flugzeug erreichbar, was Reisen in Grönland besonders ursprünglich macht. Statt klassischer Straßenrouten erlebt man hier weite Distanzen, Stille und unberührte Natur.
Ideal für Naturerlebnisse:
Bootstouren zwischen Eisbergen, Wanderungen in Fjordlandschaften, Begegnungen mit Walen und im Winter Nordlichter – Grönland steht für intensive Naturmomente und extreme Landschaftserlebnisse.
Charmante Orte:
Orte wie Ilulissat oder Nuuk verbinden farbige Häuser, Hafenleben und arktische Natur direkt vor der Haustür – klein, ruhig und stark von der Umgebung geprägt.
Wir sind Ihr Ansprechpartner für eine Grönland Rundreise
Persönliche Beratung
Bei Ihrer Grönland-Reiseplanung profitieren Sie von einer individuellen und sorgfältig abgestimmten Beratung. Wir unterstützen Sie mit fundierten Empfehlungen und praxisnahen Tipps, damit Ihre Reise optimal zu Ihren Wünschen passt und Sie die besonderen Facetten des Nordens bestmöglich entdecken können.
Individuell planbar:
Ob Sie Grönland intensiv entdecken oder mit weiteren arktischen Reisezielen kombinieren möchten – wir gestalten Ihre Reise ganz nach Ihren individuellen Vorstellungen: Erleben Sie die Hauptstadt Nuuk mit ihrer Mischung aus moderner Kultur und Inuit-Tradition, unternehmen Sie Bootstouren durch die eindrucksvolle Diskobucht, bestaunen Sie die gewaltigen Eisberge im Ilulissat Icefjord oder entdecken Sie die farbigen Küstensiedlungen im Süden mit ihren Fjorden und Gletschern. Auch abgelegene Regionen bieten einzigartige Naturerlebnisse in einer der ursprünglichsten Landschaften der Arktis.
Flexible Gruppengröße
Egal ob Sie die Geselligkeit von Gruppen suchen oder eine exklusive Privatreise bevorzugen – mit uns wird Ihr Erlebnis persönlich, flexibel und intensiv.
Deutschsprachige Reiseleitung:
Unsere lokalen Guides zeigen Ihnen mit viel Herzblut das authentische Grönland – abseits der üblichen Touristenpfade und zu Orten, die den meisten verborgen bleiben.
Beliebte Routen durch Grönland
Grönland lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise entdecken. Egal, ob Sie die Freiheit einer individuellen Reise mit kleinen Flugstrecken und Bootsetappen zwischen abgelegenen Siedlungen genießen, entlang der beeindruckenden Küsten und Fjorde reisen oder sich entspannt einer geführten Kleingruppenreise mit erfahrenen lokalen Guides anschließen möchten – Sie erleben das Land flexibel, authentisch und ganz nach Ihrem Reisestil. Ob Bootstouren zwischen Eisbergen in der Diskobucht, Wanderungen durch arktische Fjordlandschaften oder Begegnungen mit der Inuit-Kultur in kleinen Orten wie Nuuk oder Ilulissat – Grönland bietet intensive Natur- und Kulturerlebnisse in einer der ursprünglichsten Regionen der Welt.
Aktiv in arktischer Natur - 13 Tage Wanderreise Ostgrönland
Diese außergewöhnliche Wanderreise durch Grönland wurde von GEO Saison mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Sie erwartet eine sorgfältig konzipierte Expedition in die entlegensten, kaum besuchten Außenfjorde Ostgrönlands – eine Reise voller grandioser Naturmomente und unvergesslicher Abenteuer. Auf der Halbinsel Ammassalik erleben Sie den mächtigen Polarstrom, gespickt mit treibenden Eisbergen, und erklimmen den Hausberg von Tasiilaq, von dem sich Ihnen eine spektakuläre Aussicht über schroffe Bergketten und den endlosen Ozean eröffnet. Gemeinsam mit Ihrer kleinen Reisegruppe erreichen Sie per Boot das abgelegene Jägerdorf Kuummiut. Dort erwarten Sie intensive Wanderungen entlang des Tuno-Fjords, authentische Begegnungen mit Inuit-Jägern und stille, fast magische Momente inmitten unberührter Natur – vielleicht sogar mit einer Walbeobachtung. Am imposanten Knud-Rasmussen-Gletscher wandern Sie fernab jeglicher Zivilisation, begleitet nur von Ihrem erfahrenen Reiseleiter und Ihrer Gruppe. In völliger Stille zwischen massiven Eisbergen und majestätischen Bergen werden Sie eins mit der arktischen Landschaft und erleben die Natur in ihrer ursprünglichsten Form.
Besondere Höhepunkte einer Grönland Rundreise
Diese fünf Highlights dürfen auf keiner Reise durch Grönland fehlen und sind fester Bestandteil vieler unserer Touren:
Nuuk:
Die Hauptstadt Grönlands verbindet moderne Lebensart mit Inuit-Kultur und einer spektakulären Lage zwischen Fjorden und Bergen. Museen, Hafenleben und nordische Architektur machen Nuuk zum kulturellen Zentrum des Landes.
Ilulissat & Icefjord:
Der Ilulissat Icefjord gehört zum UNESCO-Welterbe und zählt zu den beeindruckendsten Gletscherlandschaften der Welt – mit riesigen, ins Meer treibenden Eisbergen.
Diskobucht:
Eine der eindrucksvollsten Regionen Grönlands mit gewaltigen Eisbergen, kleinen Siedlungen und intensiven Naturerlebnissen zwischen Meer, Eis und arktischer Küste.
Ostgrönland (Ammassalik-Region):
Eine der ursprünglichsten und abgelegensten Regionen des Landes mit dramatischen Fjorden, treibenden Eisbergen und authentischen Inuit-Dörfern – ideal für intensive Natur- und Wandererlebnisse.
Fjordsysteme im Süden:
Weite, stille Fjordlandschaften mit Gletschern, grünen Tälern im Sommer und einer außergewöhnlichen Mischung aus Eis, Fels und Meer – perfekt für ruhige Naturbeobachtungen und Wanderungen.
Orte, die man in Grönland besucht haben sollte
Folgende Orte gehören zum Pflichtprogramm auf einer Grönland Rundreise:
Nuuk
Nuuk, die Hauptstadt Grönlands, ist ein Highlight jeder Nordatlantik-Reise. Die Stadt verbindet moderne nordische Lebensart mit Inuit-Kultur und einer eindrucksvollen Lage zwischen Fjorden, Bergen und dem offenen Meer. Entdecken Sie das kleine Stadtzentrum mit dem Kalaallit Nunaanni Katersugaasivik (National Museum of Greenland), dem Hafen und der bunten Küstenarchitektur, die das Stadtbild prägt. Genießen Sie den Blick auf Fjord und Berge und erleben Sie eine entspannte Mischung aus Stadtleben und arktischer Natur direkt vor der Haustür. Nuuk bietet zudem Museen, Kunst und lokale Handwerkskultur in authentischer Atmosphäre. Das Umland lädt zu Bootstouren, Walbeobachtungen und Wanderungen in der arktischen Landschaft ein – ideal für intensive Naturerlebnisse in unmittelbarer Stadtnähe.
Tasiilaq
Tasiilaq, die größte Siedlung Ostgrönlands, ist ein eindrucksvolles Ziel für alle, die die ursprüngliche Seite der Arktis erleben möchten. Die kleine Stadt liegt auf der Insel Ammassalik und ist umgeben von schroffen Bergen, Fjorden und treibendem Eis – eine der spektakulärsten Landschaftskulissen Grönlands. Im Ortszentrum erleben Sie das einfache, aber lebendige Alltagsleben der Inuit, geprägt von Tradition, Jagd und enger Verbundenheit zur Natur. Kleine Häuser, der Hafen und das Ammassalik Museum geben spannende Einblicke in Kultur und Geschichte der Region. Die Umgebung von Tasiilaq lädt zu intensiven Wanderungen, Bootstouren durch die Fjorde und Naturerlebnissen in nahezu unberührter Landschaft ein. Besonders die Kombination aus Bergen, Eis und Meer macht die Region zu einem der eindrucksvollsten Reiseziele in Ostgrönland.
Sermilik Fjord
Der Sermilik Fjord ist einer der eindrucksvollsten Fjorde Ostgrönlands und ein echtes Highlight für Natur- und Expeditionsreisen. Er erstreckt sich tief ins Landesinnere und ist geprägt von gewaltigen Gletschern, die kontinuierlich Eisberge in den Fjord kalben und eine ständig wechselnde Landschaft aus Eis und Wasser formen. Die Region rund um den Fjord ist nur sehr dünn besiedelt und bietet eine nahezu unberührte arktische Natur. Kleine Inuit-Siedlungen liegen vereinzelt an den Ufern und vermitteln einen authentischen Eindruck des Lebens in einer extremen, aber faszinierenden Umgebung. Besonders eindrucksvoll sind Bootstouren durch den Fjord, bei denen man zwischen treibenden Eisbergen fährt, sowie Wanderungen entlang der steilen Küsten und Gletscherzungen. Der Sermilik Fjord gilt daher als einer der ursprünglichsten und landschaftlich spektakulärsten Fjorde Grönlands.
Unser Geheimtipp für Ihre Grönland Rundreise
“Ein echter Geheimtipp ist die Region rund um den Knud-Rasmussen-Gletscher, wo sich gewaltige Eisflächen und steile Bergketten zu einer dramatischen Landschaft verbinden. Hier erleben Sie absolute Abgeschiedenheit fernab jeder Zivilisation – oft begleitet nur vom Knacken des Eises und der Stille der Arktis.”
Allgemeine Informationen über Grönland
Währung
Die offizielle Währung in Grönland ist die Dänische Krone (DKK).
Zahlungen mit Kredit- und Debitkarten (vor allem Visa und Mastercard) sind in den meisten Hotels, Restaurants, Supermärkten und touristischen Einrichtungen problemlos möglich. Auch in größeren Orten wie Nuuk oder Ilulissat wird häufig bargeldlos bezahlt.
Bargeld wird nur selten benötigt, kann aber in sehr abgelegenen Siedlungen oder bei kleineren lokalen Anbietern gelegentlich sinnvoll sein. Geldautomaten sind vor allem in größeren Städten vorhanden, in entlegenen Regionen jedoch kaum verfügbar.
Insgesamt ist Grönland ein gut auf Kartenzahlung ausgelegtes Reiseziel, bei dem Bargeld im Alltag nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Sprache
Die offizielle Landessprache in Grönland ist Grönländisch (Kalaallisut), daneben ist auch Dänisch weit verbreitet.
Im Alltag – besonders in Nuuk, in Hotels, im Tourismus und in größeren Siedlungen – wird zudem häufig Englisch gesprochen, sodass Reisende sich in der Regel gut verständigen können. In kleineren und abgelegeneren Orten kann es jedoch vorkommen, dass vor allem Grönländisch oder Dänisch verwendet wird.
Für Reisende sind daher keine Sprachkenntnisse zwingend erforderlich. Einige einfache grönländische oder dänische Begriffe werden jedoch geschätzt und sorgen oft für besonders freundliche Begegnungen im Alltag.
Zeitverschiebung
Die wichtigste Zeitzone in Grönland ist abhängig von der Region, da das Land mehrere Zeitzonen hat. Für die meisten bewohnten Gebiete – darunter Nuuk und die Westküste – gilt die West Greenland Time (WGT, UTC−3).
In einigen Regionen wird zudem saisonal die Sommerzeit genutzt, wodurch sich der Zeitunterschied zu Europa leicht verändern kann.
Der Zeitunterschied zu Deutschland ist daher:
im deutschen Winter (CET, UTC+1): −4 Stunden
im deutschen Sommer (CEST, UTC+2): −5 Stunden
Wenn es in Deutschland 12:00 Uhr mittags ist, ist es in Grönland (Nuuk):
im Winter: 08:00 Uhr
im Sommer: 07:00 Uhr
Flugzeit
Flugzeiten von Deutschland nach Grönland (Nuuk)
Der internationale Flughafen in Grönland ist der Nuuk Airport.
Die reine Flugzeit von Deutschland nach Nuuk beträgt etwa 5,5 bis 8 Stunden – je nach Route und Windverhältnissen.
Beispiele:
Berlin – Nuuk: ca. 6,5–8 h (meist mit Umstieg)
Frankfurt – Nuuk: ca. 6–8 h (meist mit Umstieg)
München – Nuuk: ca. 6,5–8 h (meist mit Umstieg)
Direktflüge gibt es derzeit in der Regel nicht, daher erfolgen Verbindungen fast immer mit Umstieg, meist über Kopenhagen oder Reykjavík.
Geographie Grönlands
Grönland liegt im Nordatlantik zwischen Kanada und Island und gehört geografisch zu Nordamerika, politisch jedoch zum Königreich Dänemark. Das Land ist stark von Eis, Gletschern und arktischen Bedingungen geprägt und besitzt eine der ursprünglichsten Landschaften der Erde. Große Teile Grönlands sind von einer mächtigen Inlandeisdecke bedeckt, die das Relief des Landes entscheidend formt. An den Küsten ragen jedoch fjordreiche Gebiete mit schroffen Bergen, Gletschern und tief eingeschnittenen Meeresarmen hervor. Besonders im Westen und Osten entstehen dadurch spektakuläre Landschaften aus Eis, Fels und Meer. Bekannt ist Grönland vor allem für seine riesigen Eisberge, etwa in der Region der Diskobucht und im Ilulissat Icefjord, wo gewaltige Gletscher ins Meer kalben. Im Osten des Landes prägen abgelegene Fjorde wie der Sermilik-Fjord eine besonders wilde und ursprüngliche Naturkulisse. Im Vergleich zu Island ist Grönland deutlich kälter, isolierter und weniger erschlossen. Es gibt nur wenige Siedlungen entlang der Küste, während das Inland nahezu unbewohnt ist. Insgesamt vereint Grönland extreme arktische Bedingungen mit einer beeindruckenden, weitgehend unberührten Natur und zählt zu den eindrucksvollsten Wildnisregionen der Welt.
Beste Reisezeit für Grönland
Grönland ist ebenfalls ganzjährig bereisbar, jedoch durch ein arktisches bis subarktisches Klima geprägt, das deutlich extremer und stärker saisonabhängig ist. Jede Jahreszeit zeigt eine sehr unterschiedliche Seite des Landes – von eisfreien Fjorden im Sommer bis zu tief verschneiten Landschaften im Winter.
Der Sommer (Juni–August) ist die wichtigste Reisezeit. Die Temperaturen sind vergleichsweise mild, die Tage sehr lang und viele Fjorde sind eisfrei. Dies ist die beste Zeit für Bootstouren zwischen Eisbergen, Wanderungen in den Küstenregionen und den Besuch abgelegener Siedlungen. Auch Walbeobachtungen sind in dieser Zeit besonders gut möglich.
Im Herbst (September–November) wird es ruhiger und kühler. Die Landschaft zeigt sich in klarer, oft sehr kontrastreicher Atmosphäre, und mit zunehmender Dunkelheit steigen die Chancen auf Nordlichter, während sich viele Siedlungen bereits auf den Winter vorbereiten.
Der Winter (Dezember–März) ist kalt, dunkel und von Schnee sowie Meereis geprägt. Viele Regionen sind nur eingeschränkt erreichbar, dafür bietet diese Zeit besonders intensive arktische Eindrücke mit Polarlichtnächten, Hundeschlittenfahrten und einer tiefen Stille in der Landschaft.
Der Frühling (April–Mai) ist eine Übergangszeit, in der das Eis langsam zurückweicht, die Tage deutlich länger werden und die Natur an der Küste allmählich wieder zugänglicher wird.
Unser Tipp: In Grönland ist das Wetter oft noch schneller wechselnd und die Bedingungen können stark variieren. Warme, wetterfeste Kleidung im Zwiebelprinzip ist daher das ganze Jahr über unverzichtbar..
Klima Tabelle für Grönland
| Jahreszeit | Temperatur | Niederschlag | Tageslicht / Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Winter (Dez–Feb) | −8 bis −2 °C | gering bis mäßig (Schnee) | sehr kurze Tage, teils Polarnacht |
| Frühling (März–Mai) | −5 bis 5 °C | gering (Schnee, Tauwetter) | Tage werden deutlich länger |
| Sommer (Juni–Aug) | 5 bis 12 °C | mäßig (Regen, Nebel möglich) | sehr lange Tage, im Norden Mitternachtssonne |
| Herbst (Sept–Nov) | −2 bis 5 °C | zunehmend (Regen/Schnee) | schnell kürzer werdende Tage |
Einreisebestimmungen und Visum
- Grönland gehört nicht zur Europäischen Union und nicht zum Schengen-Raum, sondern ist ein autonomes Gebiet innerhalb des Königreichs Dänemark.
- Für die Einreise benötigen deutsche und EU-Bürger einen gültigen Reisepass, der für die gesamte Aufenthaltsdauer gültig sein muss. Ein Personalausweis reicht nicht aus.
- Ein Visum ist für touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen normalerweise nicht erforderlich. Die Einreise erfolgt jedoch nicht über den Schengen-Raum, daher gibt es in der Regel eine Passkontrolle bei An- und Abreise (meist über Dänemark oder Island).
- Für längere Aufenthalte, etwa zum Arbeiten oder Studieren, gelten gesonderte Regelungen und ggf. eine Aufenthaltsgenehmigungspflicht.
- Für die Einreise nach Grönland fallen in der Regel keine separaten Visagebühren für Kurzaufenthalte an, jedoch können Gebühren im Zusammenhang mit Transit über Dänemark oder Flugverbindungen anfallen.
- Tipp: Prüfen Sie vor der Reise unbedingt die Gültigkeit Ihres Reisepasses sowie die jeweilige Flugroute, da Grönland ausschließlich über internationale Umsteigeverbindungen erreichbar ist.
Gesundheitsvorsorge und Impfschutz
Für eine Reise nach Grönland sind in der Regel keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, die Standardimpfungen gemäß den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts bzw. eines Reisemediziners zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen. Die medizinische Versorgung in Grönland ist insgesamt vorhanden, entspricht jedoch nur in größeren Orten wie Nuuk oder Ilulissat eingeschränkt westeuropäischen Standards. In abgelegenen Regionen ist die medizinische Infrastruktur deutlich reduziert, und im Notfall können lange Transportwege erforderlich sein. Eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport ist daher dringend zu empfehlen. Tipp: In Grönland ist das Wetter extrem wechselhaft und kann auch im Sommer kühl, windig und feucht sein. Wetterfeste, wind- und wasserdichte Kleidung ist ganzjährig unverzichtbar. In vielen Regionen sind zudem festes Schuhwerk und je nach Jahreszeit sehr warme Kleidung notwendig, da die Temperaturen schnell unter den Gefrierpunkt fallen können.
Häufige Fragen zu Grönland Rundreisen
Wie viel Zeit sollte man für eine Rundreise durch Grönland einplanen?
Grönland ist ein sehr vielseitiges Reiseziel, das sich je nach Region und Reiseform für unterschiedlich lange Aufenthalte eignet. Aufgrund der begrenzten Infrastruktur und der oft nur per Flugzeug oder Boot erreichbaren Orte sollte man ausreichend Zeit und Flexibilität einplanen.
5 bis 7 Tage:
Ideal für einen ersten Eindruck, z. B. rund um Nuuk oder Ilulissat. Highlights wie Fjordfahrten, Eisberge, Wanderungen und erste Einblicke in die Inuit-Kultur lassen sich gut kombinieren.
8 bis 12 Tage:
Perfekt für eine intensivere Reise in eine Region, etwa West- oder Ostgrönland. Neben Ilulissat oder Nuuk können auch abgelegenere Orte, Bootstouren und längere Wanderungen integriert werden.
14 Tage oder mehr:
Optimal für eine umfassendere Entdeckungsreise mit mehreren Regionen. So lassen sich beispielsweise West- und Ostgrönland kombinieren – mit Eisfjord, Diskobucht, Tasiilaq und intensiven Natur- und Kulturerlebnissen.
Tipp:
Grönland wirkt kompakt, ist aber logistisch anspruchsvoll. Wetter, Flugverbindungen und Bootsfahrten bestimmen den Reiseablauf stark – daher sind großzügige Zeitpuffer und flexible Planung besonders wichtig.
Was sollte man in Grönland auf keinen Fall verpassen?
Grönland bietet eine beeindruckende Mischung aus eisiger Arktis, gewaltigen Fjorden und unberührter Wildnis – diese Highlights sollten Sie nicht verpassen:
Zu den absoluten Must-Sees gehört Nuuk, die Hauptstadt Grönlands, mit ihrer besonderen Kombination aus moderner Lebensart, Inuit-Kultur, bunten Häusern und Fjordkulisse direkt vor der Tür – idealer Ausgangspunkt für erste Eindrücke des Landes. Ebenso eindrucksvoll ist die Diskobucht mit dem Ilulissat Icefjord, wo riesige Eisberge vom Gletscher abbrechen und durch den Fjord ins Meer treiben – eines der spektakulärsten Naturwunder der Arktis. Ein weiteres Highlight ist Ostgrönland rund um Tasiilaq und den Sermilik-Fjord mit extrem ursprünglichen Landschaften, tiefen Fjorden, treibendem Eis und kleinen Inuit-Siedlungen – ideal für intensive Natur- und Wandererlebnisse. Auch die abgelegenen Gletscher- und Fjordregionen im Süden und Westen zeigen Grönland von seiner ruhigsten Seite – mit endloser Weite, Eisformationen und absoluter Stille. So vereint Grönland auf einzigartige Weise Eis, Fjorde und arktische Wildnis – ein außergewöhnliches Reiseziel für intensive Natur- und Wandererlebnisse fernab der Zivilisation.
Was sollte man in Nuuk unbedingt gemacht haben?
In Nuuk sollten Sie unbedingt das kleine, aber lebendige Stadtzentrum rund um den Hafen und die Kolonialhafen-Region erkunden. Hier erleben Sie die besondere Mischung aus moderner Hauptstadt, bunten Häusern und direkter Fjordlage mit Blick auf Berge und Meer. Ebenso lohnt sich ein Besuch des Kalaallit Nunaanni Katersugaasivik (National Museum of Greenland), das spannende Einblicke in die Geschichte der Inuit, die Besiedlung Grönlands und traditionelle Alltagskultur bietet. Für einen entspannten Eindruck der Stadt bietet sich die Uferpromenade an – ein ruhiger Ort für Spaziergänge direkt am Fjord mit Blick auf Boote, Eisberge in der Ferne und die umliegende Bergwelt. Auch das moderne Kulturzentrum Katuaq ist ein Highlight mit wechselnden Ausstellungen, Kino, Cafés und nordischer Architektur – ein zentraler Treffpunkt des kulturellen Lebens in Nuuk.
Wie viel Trinkgeld ist in Grönland üblich?
In Grönland ist Trinkgeld nicht verpflichtend und insgesamt eher unüblich.
In Restaurants ist der Service in der Regel bereits im Preis enthalten. Wenn der Service besonders gut war, wird gelegentlich aufgerundet oder ein kleiner Betrag (ca. 5–10 %) freiwillig gegeben – erwartet wird das jedoch nicht.
In Cafés, Bars oder Taxis ist Trinkgeld eher die Ausnahme. Meist wird einfach der Rechnungsbetrag bezahlt, ohne zusätzliche Aufschläge. Auch bei Hotel- oder Serviceleistungen ist ein Trinkgeld möglich, aber nicht Standard.
Insgesamt gilt: Trinkgeld in Grönland ist eine freiwillige Geste der Wertschätzung und wird unkompliziert und ohne sozialen Druck gehandhabt.
Wie kommt man als Europäer am besten mit Handynetz in Grönland klar? Benötigt man eine SIM Karte vor Ort?
In Grönland gilt kein EU- oder EWR-Roaming, da das Land nicht Teil der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums ist.
Das bedeutet, dass die Nutzung des deutschen Mobilfunktarifs in der Regel nicht kostenlos ist und hohe Roaminggebühren für Telefonie, SMS und mobile Daten anfallen können.
Viele Reisende nutzen daher entweder:
lokale SIM-Karten in Grönland (nur eingeschränkt und meist in größeren Orten erhältlich) oder
eSIM-Angebote mit internationalen Tarifen, die oft günstiger sind als klassisches Roaming.
In abgelegenen Regionen ist die Netzabdeckung zudem eingeschränkt, da Mobilfunk vor allem in Städten wie Nuuk oder Ilulissat verfügbar ist.
Kurz gesagt: Mobilfunk in Grönland ist nur eingeschränkt verfügbar und deutlich teurer als in Europa – eine gute Vorbereitung vor der Reise ist daher besonders wichtig.
Wie sind die infrastrukturellen Verhältnisse und Unterkünfte in Grönland?
Grönland hat eine vergleichsweise einfache, aber gut funktionierende touristische Infrastruktur, die stark von der extremen Geografie geprägt ist. Das Land ist dünn besiedelt, es gibt keine Straßenverbindungen zwischen den meisten Orten – Reisen erfolgen daher fast ausschließlich per Flugzeug, Helikopter oder Boot.
Infrastruktur:
Zwischen den größeren Orten wie Nuuk, Ilulissat, Sisimiut oder Tasiilaq bestehen regelmäßige Inlandsflüge. Viele abgelegene Regionen sind nur saisonal oder mit speziellen Expeditionstransfers erreichbar. Straßennetze gibt es nur innerhalb einzelner Orte, nicht zwischen ihnen. Die Versorgung ist insgesamt zuverlässig, aber auf das Wesentliche konzentriert.
Unterkünfte:
Das Angebot reicht von einfachen Gästehäusern über kleine Hotels bis hin zu spezialisierten Lodges und Expeditionscamps. In Städten wie Nuuk oder Ilulissat gibt es komfortablere Hotels, während in abgelegenen Regionen oft einfache, aber funktionale Unterkünfte oder Zeltcamps im Rahmen geführter Reisen üblich sind. Der Standard ist insgesamt eher schlicht, aber sauber und zweckmäßig.
Reisecharakter:
Grönland ist kein klassisches Komfortreiseziel, sondern stark auf Natur- und Erlebnisreisen ausgerichtet. Viele Unterkünfte sind auf Aktiv- und Gruppenreisen ausgelegt, besonders bei Wander- oder Expeditionsprogrammen in Ost- und Westgrönland.
Fazit:
Die Infrastruktur ist gut für ein arktisches, sehr dünn besiedeltes Land, aber deutlich einfacher als in Europa. Grönland eignet sich daher besonders für Reisende, die Naturerlebnisse und Expeditionen über Komfort und klassische Hotelstandards stellen.
Wie gefährlich sind die Eisbären in Grönland für Reisende und was sollte man beachten?
Eisbären kommen in Grönland vor, sind für Reisende aber nur in sehr abgelegenen Regionen ein relevantes Thema.
In Westgrönland (z. B. Nuuk, Ilulissat) ist das Risiko einer Begegnung extrem gering. In Nord- und Ostgrönland können Eisbären dagegen gelegentlich vorkommen, vor allem in sehr einsamen, eisnahen Gebieten.
Auf geführten Wander- und Expeditionsreisen sind Guides geschult und achten aktiv auf Sicherheit. In Risikoregionen wird zusätzlich mit Vorsichtsmaßnahmen gearbeitet.
Wichtige Regeln: nicht allein unterwegs sein, Anweisungen der Guides folgen, Abstand zur Küste halten und keine Essensreste offen lagern.
Fazit: Für klassische Reisen ist das Risiko sehr gering, in abgelegenen Expeditionsgebieten ist professionelle Führung entscheidend und sorgt für Sicherheit.
Welche Rundreise-Möglichkeiten für Grönland bietet Oasis Travel an?
Geführte Wanderreisen in kleinen Gruppen – mit lokalen Guides und durchdachter Routenplanung:
Erleben Sie Grönland als intensive Wanderreise in einer kleinen Gruppe mit erfahrenen, ortskundigen Reiseleitern. Im Mittelpunkt stehen aktive Trekking- und Wanderetappen durch die eindrucksvolle Natur Ost- oder Westgrönlands – von Fjorden und Gletscherlandschaften bis hin zu abgelegenen Siedlungen.
Dabei verbinden sich anspruchsvollere und zugleich gut geführte Wanderungen mit authentischen Natur- und Kulturerlebnissen, etwa in Regionen wie Tasiilaq, dem Sermilik-Fjord oder entlang eisreicher Küstenlandschaften. So entdecken Sie Grönland besonders intensiv, ursprünglich und nah an der Natur.
Welcher Teil von Grönland ist am schönsten?
Grönland ist landschaftlich extrem ursprünglich und je nach Region ganz unterschiedlich „am eindrucksvollsten“ zu erleben. Besonders diese Regionen stechen hervor:
Nuuk verbindet moderne Lebensart, Inuit-Kultur und Fjordlandschaft – ideal für einen ersten Eindruck des Landes, kulturelle Einblicke und entspannte Ausflüge in die umliegende Natur. Die Diskobucht mit dem Ilulissat Icefjord begeistert mit gewaltigen Eisbergen, die vom Gletscher ins Meer kalben, sowie eindrucksvollen Bootstouren zwischen Eis und Fjorden – eines der spektakulärsten Naturgebiete der Arktis. Die Ostküste rund um Tasiilaq und den Sermilik-Fjord zeigt Grönland von seiner ursprünglichsten Seite mit tief eingeschnittenen Fjorden, treibendem Eis und kleinen Inuit-Siedlungen – ideal für intensive Wander- und Naturerlebnisse. Die abgelegenen Süd- und Westfjorde bieten weite, stille Landschaften mit Gletschern, Bergen und nahezu unberührter Wildnis – perfekt für Entschleunigung und intensive Naturbeobachtung.
Was sind die beliebtesten Gerichte oder Spezialitäten Grönlands?
Die grönländische Küche ist einfach, naturverbunden und stark von Meer, Eis und Jagdtraditionen geprägt. Fisch, Meeresfrüchte und Wild spielen dabei die wichtigste Rolle:
Mattak: Rohe Walhaut mit Speck, eine traditionelle Delikatesse der Inuit-Küche und sehr energiereich.
Suaasat: Klassische grönländische Suppe aus Robben-, Rentier- oder manchmal auch Lammfleisch mit Reis und Kartoffeln – gilt als Nationalgericht.
Räucherfisch & getrockneter Fisch: Besonders Kabeljau, Heilbutt oder Saibling, traditionell haltbar gemacht und ein wichtiger Bestandteil der Ernährung.
Rentierfleisch: Häufig gebraten oder getrocknet serviert, sehr aromatisch und typisch für die arktische Küche.
Muscheln & Garnelen: Vor allem an der Westküste verbreitet, frisch aus den kalten Gewässern des Nordatlantiks.
Beeren & Wildpflanzen: In kleineren Mengen gesammelt, z. B. Moltebeeren, die in der kurzen Sommerzeit reifen.
Getränke:
Kaffee: Sehr verbreitet und Teil des sozialen Lebens in Grönland.
Wasser aus der Natur: Gilt als besonders rein und wird häufig direkt genutzt.
Importierte Getränke: Aufgrund der klimatischen Bedingungen dominieren alkoholfreie und importierte Getränke den Alltag.
Kurz gesagt: Die grönländische Küche ist schlicht, kräftig und eng mit der Natur und den arktischen Lebensbedingungen verbunden.
Was ist die beste Reisezeit für Grönland?
Grönland ist klimatisch sehr abwechslungsreich und grundsätzlich je nach Region und Reiseform unterschiedlich gut bereisbar. Die Bedingungen werden stark von Eis, Meer und arktischem Wetter geprägt:
Nuuk & Westküste
Mai bis September – vergleichsweise milde Temperaturen, lange Tage und beste Bedingungen für Fjordfahrten, Wanderungen und erste Naturerlebnisse.
Oktober bis April – kalte, ruhige Winterzeit mit Schneelandschaften und guten Chancen auf Nordlichter, jedoch eingeschränkter Mobilität.
Diskobucht & Ilulissat Icefjord
Juni bis August – ideale Zeit für Bootstouren zwischen Eisbergen, Wanderungen entlang der Fjorde und intensive Naturerlebnisse.
Mai und September – weniger Besucher, oft besonders klare Lichtstimmungen und beeindruckende Eislandschaften.
Ostgrönland (z. B. Tasiilaq & Sermilik-Fjord)
Juli bis September – beste Zeit für Wanderreisen, Bootsfahrten und Expeditionen in die abgelegene Fjordwelt.
Oktober bis Juni – sehr rau, stark eingeschränkt zugänglich und teils nur mit großem Aufwand erreichbar.
Inland & arktische Regionen
Ganzjährig extrem, im Winter tief verschneit und kaum zugänglich, im Sommer nur begrenzt begehbar – hauptsächlich für Expeditionen geeignet.
Tipp:
Grönland hat noch stärkere regionale Unterschiede als viele andere Reiseziele. Wetter, Eis und Transportmittel bestimmen den Reiseverlauf stark – daher sind flexible Planung und warme, wetterfeste Kleidung im Zwiebelprinzip das ganze Jahr über entscheidend.
Wie ticken die Grönländer so?
Grönländer gelten insgesamt als ruhig, freundlich und sehr naturverbunden im Umgang miteinander. Viele Menschen sind zunächst eher zurückhaltend, aber wenn man ins Gespräch kommt, sehr offen, hilfsbereit und herzlich. Ein wichtiger Teil der grönländischen Mentalität ist ein starkes Gemeinschaftsgefühl. In den kleinen Siedlungen kennt man sich oft persönlich oder über mehrere Verbindungen hinweg, und gegenseitige Unterstützung spielt im Alltag eine große Rolle – besonders in abgelegenen Regionen mit schwierigen Lebensbedingungen. Typisch ist auch eine große Gelassenheit im Umgang mit der Natur. Eis, Kälte, Wind und lange Distanzen gehören selbstverständlich zum Alltag und werden pragmatisch akzeptiert. Die enge Verbindung zur arktischen Umwelt prägt Lebensweise und Denken stark. Gleichzeitig ist das Leben eher schlicht und unaufgeregt. Statussymbole spielen eine untergeordnete Rolle, während Familie, Gemeinschaft und Naturerlebnis im Vordergrund stehen. Trotz der kleinen Bevölkerung gibt es eine wachsende kulturelle Identität mit Musik, Kunst und Inuit-Traditionen, die sehr präsent und lebendig ist.
Wie viele Ausgaben hat man als Reisender in Grönland?
Die Ausgaben in Grönland liegen im europäischen Vergleich im gehobenen bis hohen Bereich und zählen aufgrund der abgelegenen Lage und Logistik zu den teureren Reisezielen.
Budget (ca. 120–180 € pro Tag):
Einfache Unterkünfte, lokale Verpflegung, gelegentliche Inlandsflüge oder Bootstransfers
→ geeignet für preisbewusste Individual- und Abenteuerrreisende
Mittelklasse (ca. 200–350 € pro Tag):
Gästehäuser oder gute Hotels, Restaurantbesuche, organisierte Ausflüge und Transfers
→ die häufigste Wahl für geführte Reisen und Wanderreisen
Komfort / Expedition (ab 400 €+ pro Tag):
Hochwertige Unterkünfte, kleine Gruppenreisen, geführte Wander- oder Expeditionsprogramme, private Transfers (Boot/Flug)
→ z. B. in Ostgrönland oder bei mehrtägigen Trekkingtouren
Typische Preise:
Essen: ca. 30–60 €
Kaffee: ca. 5–8 €
Inlandsflug: ca. 150–400 € (je nach Strecke)
Fazit:
Grönland ist kein günstiges Reiseziel, bietet aber ein sehr intensives Preis-Leistungs-Verhältnis für Natur- und Expeditionsreisen – insbesondere durch die einzigartige arktische Landschaft, die geringe Infrastruktur und die oft aufwendige Logistik.
Was sind die Vor-und Nachteile Grönlands im Sommer bzw. im Winter?
Grönland im Sommer (ca. Juni–August)
Vorteile:
Sehr lange Tage, im Norden fast Mitternachtssonne
Beste Reisezeit für Fjordfahrten, Wanderungen und Bootstouren zwischen Eisbergen
Viele Regionen wie West- und Ostküste sind am besten zugänglich
Nachteile:
In beliebten Regionen wie Ilulissat oder Nuuk mehr Besucher
Höhere Preise durch kurze Hauptsaison
Wetter bleibt trotz Sommer oft kühl, windig und wechselhaft
Grönland im Winter (ca. Dezember–März)
Vorteile:
Sehr gute Chancen auf Polarlichter
Eindrucksvolle Eis- und Schneelandschaften mit arktischer Atmosphäre
Sehr ruhige, authentische Reiseerlebnisse
Nachteile:
Sehr kurze Tage bis hin zur Polarnacht in nördlichen Regionen
Starke Kälte und teils extreme Wetterbedingungen
Viele Regionen nur eingeschränkt erreichbar, keine klassischen Rundreisen möglich
Kurz gesagt: Sommer = Eisberge, Fjorde & aktive Erkundungen, Winter = Polarlichter, Stille & extreme Arktis-Erlebnisse
