Bali Reisehinweise

Einreise & Visum

Für die Einreise ist grundsätzlich ein Visum oder eine elektronische Reisegenehmigung erforderlich.

Möglichkeiten der Beantragung:

  • Visum über Botschaft oder Konsulat
    Das klassische Visum kann direkt bei der indonesischen Botschaft oder einem Konsulat beantragt werden. Dieser Vorgang ist gebührenpflichtig und sollte rechtzeitig erfolgen, da die Bearbeitung mehrere Wochen dauern kann. Je nach Auslastung der Behörde kann die Bearbeitungszeit variieren.
  • Elektronisches Visum (E-Visum / eVOA)
    Eine bequeme Alternative ist die Online-Beantragung über das offizielle Portal: evisa.imigrasi.go.id.
    • Mit einem E-Visum ist ein Aufenthalt von bis zu 60 Tagen möglich. Die Einreise ist dabei nur über bestimmte Grenzstationen erlaubt. In der Regel ist ein Sponsor, beispielsweise ein registriertes Hotel oder Reiseveranstalter in Indonesien, erforderlich.
    • Zusätzlich gibt es das elektronische Visum bei Ankunft (e-VOA), ebenfalls über das Online-Portal erhältlich. Dieses berechtigt zu einem Aufenthalt von 30 Tagen und kann an ausgewählten Grenzübergängen genutzt werden. Weitere Details finden Sie hier: Indonesia Travel – e-VOA.
    • Die Bearbeitung eines elektronischen Visums dauert in der Regel etwa 5 Tage, kann jedoch abhängig vom Antragsvolumen schwanken.
  • Visum bei Ankunft (VOA)
    An offiziellen Einreisestellen können Reisende ein Visum direkt bei der Ankunft erwerben. Dieses ist gebührenpflichtig, hat eine Gültigkeit von 90 Tagen und erlaubt einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen, der einmalig um weitere 30 Tage verlängert werden kann. Für eine Verlängerung ist ein Besuch bei der örtlichen Einwanderungsbehörde erforderlich. Informationen zu teilnehmenden Grenzübergängen gibt es ebenfalls auf der offiziellen Seite: Indonesia Travel – e-VOA.

Wichtige Unterlagen für die Einreise:

  • Reisepass (mindestens zwei freie Seiten)
  • Nachweis über Rück- oder Weiterflug

Impfungen

Pflichtimpfungen:
Eine Gelbfieber-Impfung ist nur dann erforderlich, wenn die Einreise aus einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Risikogebiet erfolgt. In diesem Fall muss ein gültiger Nachweis mitgeführt werden. Diese Regelung gilt für alle Personen ab 9 Monaten. Eine Übersicht der betroffenen Länder finden Sie hier: WHO-Gelbfiebergebiete.

Empfohlene Impfungen:

  • Standardimpfungen entsprechend den WHO-Richtlinien sollten vollständig vorhanden sein.
  • Hepatitis A: generell angeraten.
  • Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Japanische Enzephalitis: insbesondere bei längeren Aufenthalten oder besonderem Infektionsrisiko.
  • Poliomyelitis: Bei Aufenthalten von mehr als vier Wochen empfiehlt die WHO eine vollständige Impfung mit bOPV oder IPV, idealerweise 4 Wochen bis 12 Monate vor Abreise. Auch bei kürzeren Aufenthalten sollte der Impfschutz überprüft und ggf. aufgefrischt werden, wenn die letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt.
  • Dengue-Fieber: in Regionen mit hohem Risiko oder bei längeren Aufenthalten.

Weitere Hinweise:

  • Masern: Da ein fehlender Masernschutz von der WHO als weltweite Gesundheitsgefahr eingestuft wird, sollten sowohl Erwachsene als auch Kinder ihre Impfungen kontrollieren und ggf. vervollständigen.
  • Malaria: In verschiedenen Landesteilen kann Malaria auftreten. Schutz vor Mückenstichen (helle Kleidung, Moskitonetze, Repellents) ist unbedingt notwendig. Zusätzlich wird eine medikamentöse Vorbeugung empfohlen.
  • Mpox: Bei der Einreise können Gesundheitskontrollen erfolgen, um eine Verbreitung zu verhindern.
  • Dengue-Fieber: Tagaktive Mücken übertragen das Virus, besonders in Städten. Es gibt keine spezifische Therapie, jedoch mittlerweile eine Impfung. Konsequenter Mückenschutz ist tagsüber besonders wichtig.

Besondere Risikogruppen:

  • Schwangere: erhöhtes Risiko für Infektionen wie Zika-Virus und Chikungunya.
  • Kinder: besonders gefährdet durch Dengue-Fieber und Polio.

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