Rundreisen im Sultanat Oman

Große Oman Rundreise

Das Sultant Oman erleben auf dieser klassischen Rundreise.

ab 2.495

Oman Rundreise und Baden

Erleben Sie Omans Schätze zwischen Märchenland und Moderne

ab 2.125

Jeep-Rundreise durch das Sultanat Oman

Unsere Selbstfahrer Rundreisen sind speziell für jene Personen zusammengestellt, die das Reiseziel lieber individuell als in einer festen Reisegruppe entdecken wollen.

ab 1.790

Aktiv durch das Sultanat

Auf dieser geführten Gruppenrundreise entdecken Sie das Sultanat ganz aktiv!

ab 2.295

Selbstfahrer-Rundreise durch die Vereinigten Arabischen Emirate und das Sultanat Oman

Entdecken Sie die Vereinigten Arabischen Emirate und den Oman auf eigene Faust mit dem Mietwagen.

ab 1.890

Rundreise Emirate & Oman

Kommen Sie mit auf eine unvergessliche Reise und erleben Sie eine Kombination aus Kultur, Tradition und Moderne.

ab 2.450

Klima

Das Sultanat Oman befindet sich im Südosten der Arabischen Halbinsel. Im Norden ist es vom Golf von Oman umgeben, im östlichen und südlichen Teil vom arabischen Meer. Das Sultanat ist der drittgrößte Staat auf der Arabischen Halbinsel.

Im Land herrscht subtropisches Klima. Aus diesem Grund ist es ratsam, von Oktober bis März in den Oman zu reisen. In diesem Zeitraum ist das Wetter nicht so heiß und feucht. Das kühlste und angenehmste Wetter gibt es im Dezember und Januar, bei Durchschnittstemperaturen über 25 °C. Der Sommer ist im Binnenland sehr heiß und trocken, in den Küstenebenen feuchtheiß. Die Tagestemperaturen können im Sommer auf über 40 °C steigen. Ein gemäßigteres Klima herrscht im Sommer in den Bergregionen. Zum Beispiel, im Hajar-Gebirge (arabisch: Dschibal al-Hadschar) im Nordosten von Oman. Dort erreichen die Tageswerte zwischen 25 °C und 30 °C.

Geschichte des Oman

Die ersten Siedlungen in Oman gab es bereits in der Steinzeit. Um 630 nach Christus wurde Oman ein Teil des in Medina gegründeten Arabischen Kalifats. Die Bevölkerung wurde islamisiert. Im 8. Jahrhundert wurde ein unabhängiges Imamat gegründet. Im Laufe der Geschichte war Oman unter der Besatzung von Persern, Portugiesen und Briten. Das Sultanat Oman wurde vom Imamat Oman 1792 getrennt, infolge von Kämpfen innerhalb der Regierungsdynastie. 1970 erfolgte die Wiedervereinigung und Gründung des Sultanats Oman.

Politisches System und Gliederung

Heute ist Oman eine Erbmonarchie. Der Sultan ist der absolute Herrscher seines Landes. Seit 1970 ist Sultan Qabus ibn Said an der Macht. Der Nationale Konsultativrat besteht aus zwei Kammern und hat lediglich beratende Funktion. In administrativer Hinsicht ist Oman in elf Gouvernements unterteilt: ad-Dachiliyya, Schamal al-Batina, Dschanub al-Batina, al-Wusta, Schamal asch-Scharqiyya, Dschanub asch-Scharqiyya, az-Zahira, Muscat, Dhofar, Musandam und Buraimi.

Die Bevölkerung Omans

Die Einwohnerzahl von Oman wird auf 4.4 Millionen Menschen geschätzt. Die Mehrheit von ihnen lebt in Muscat. Die zweitgrößten Gouvernements bezüglich der Bevölkerungsdichte sind Schamal al-Batina und Dschanub al-Batina. Ca. 44 % der Bevölkerung besteht aus Ausländern, hauptsächlich Indern, Pakistanis, Bengalen, Filipinos, Ägyptern. Die Inder sind vorwiegend Geschäftsleute; sie treiben Handel und besitzen viele Restaurants. Die Vertreter der anderen Nationalitäten arbeiten hauptsächlich als Hilfskräfte. Neben der arabischen Sprache sind Englisch, Urdu, Hindi und Balutschi in Oman verbreitet. Die Periodika erscheinen in arabischer und englischer Sprache.

Wirtschaftsfakten


Die omanische Wirtschaft stützt sich hauptsächlich auf Erdölförderung. Diese erbringt ca. 80% des Einkommens der Staatskasse. Die Erdgasförderung hat einen Anteil von 15 % am BIP. Das Sultanat Oman exportiert auch Fisch, Gemüse und Obst. Zu den wichtigsten Handlungspartnern gehören Japan, China, Südkorea, Thailand und die VAE.

Die offizielle Währungseinheit ist der Rial Omani (R.O.). Ein omanischer Rial entspricht 1000 Baizas. Der Rial gehört zu den drei Währungseinheiten mit dem höchsten realen Gegenwert weltweit. Im Jahre 2016 wurde der omanische Rial gegenüber dem Euro noch stärker. Was den Urlaub im Oman weiter verteuert.

Sehenswertes in Oman

Das Sultanat Oman hat erst vor kurzem den Weg in die Moderne eingeschlagen. Deshalb sind das nationale Kolorit und die unberührte Natur erhalten geblieben. Gleichzeitig hat Oman eine gut entwickelte Infrastruktur und die Omaner eine freundliche, wohlwollende Einstellung gegenüber Ausländern. Besucher mit Abenteuerlust und Interesse an orientalischer Exotik finden in Oman den wahren Osten. So wie er an anderen Orten kaum mehr zu finden ist.

Oman besitzt ein einzigartiges und überwältigendes historisches Erbe. Man kann sich mehr als 100 historische Forts und die ältesten Steinpyramiden des Planeten ansehen. Oder romantische Segeltouren auf hölzernen Dhaus, zwischen den Fjorden Musandams genießen.

Die Kamelrennen, die Stierkämpfe, die Festivals der Volkstänze in Oman sind keine touristischen Schaustellungen, sondern ein Teil des Lebens der Omaner.

Oman unterscheidet sich von anderen arabischen Ländern der Region durch die Abwesenheit von Wolkenkratzern. Das einzigartige omanische Kolorit, mit seinen ein- oder zweistöckigen Bauten, vor dem Hintergrund der Berge, erzeugt einen harmonischen und nostalgischen Eindruck.

Muscat ist durch den Palast des Sultans und die Große Sultan-Qaboos-Moschee berühmt. Die Moschee kann bis zu 6.500 Gläubige aufnehmen. In ihr ist der größte Teppich der Welt ausgestellt. Der Teppich ist Handarbeit geknüpft und wiegt 21 Tonnen. Muscat ist dabei von den schönen Sandstränden der Welt umgeben. Die Liebhaber des Tauchens können die schönen und zahlreichen Korallenriffe im Meer um die Stadt nutzen.

Sucht man interessante Souvenirs, so ist es ratsam, sich auf den Basar im Bezirk Matrach zu begeben. Es ist ein typischer arabischer Markt mit engen Passagen. Hier kann man die Milch mit rosa Wasser probieren sowie Gewürze, Räucherstäbchen, Erzeugnisse aus Silber und Gold oder den omanischen Kaffee mit Kardamom erwerben.

Außer diesen Sehenswürdigkeiten, können Touristen die Festung Hisn Tamah (40 km von Nizwa entfernt) besichtigen. Diese gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Interessant ist auch die nur für Frauen gebaute, rosa Moschee im Dorf Nakhal.

Benehmen als Gast

Omaner sind kommunikativ und sprechen Besucher oft und leicht an. Gleichzeitig ist es ratsam, sich dabei von religiösen und politischen Themen fernzuhalten.

Wenn Sie zu Besuch bei einer omanischen Familie eingeladen sind, ziehen Sie Ihre Schuhe vor dem Eingang zum Wohnzimmer aus. Setzen Sie sich so, dass die Fußsohlen nicht auf Ihre Gastgeber gerichtet sind. Das wäre ein Verstoß gegen die omanische Etikette. Auch gilt es unanständig, sich aufgeregt zu unterhalten.

Es wird auch empfohlen, auf das Fotografieren von Frauen zu verzichten. Wenn Sie einen Mann fotografieren möchten, fragen Sie ihn vorher um Erlaubnis. Wenn Sie ein Foto von einem Kind machen möchten, fragen Sie seinen Vater um Erlaubnis.

Die passende Kleidung


Man sollte bei der Kleiderwahl die lokalen Traditionen berücksichtigen. An öffentlichen Orten sollten Frauen Miniröcke, nackte Schultern und große Ausschnitte vermeiden. Die Männer sollten keine kurze Hose oder ärmellose Oberteile tragen. In den Sommermonaten wird es Männern verziehen, Bermudas und Kleidung mit kurzen Ärmeln zu tragen. Es ist besonders wichtig, auf seine Kleidung während des Ramadans zu achten.

Die Omaner freuen sich, wenn Besucher ihre nationalen Trachten als Souvenir kaufen. Trotzdem wird es Touristen nicht empfohlen, die omanischen Landestrachten vor Ort zu tragen.

Wie kommt man weiter

Es gibt keine Eisenbahn in Oman. Man kann den Bus oder einen Mietwagen nutzen. Der Verkehr ist rechtseitig. Den dichtesten Verkehr gibt es zwischen 12 und 14 Uhr. Kreuzungen sind in der Regel als Kreisverkehr organisiert. Der Fahrer im Kreis hat dabei Vorfahrt.