Rundreisen in Chile

Südamerikanisches Triple

Eine Rundreise durch drei Südamerikanische Staaten

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Das "Besondere" Chile

Entdecken Sie die trockenste Wüste der Welt, üppige Wälder, phantastische Gletscher und imposante Fjordlandschaften.

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Chile

In Chile liegen die landschaftlichen Gegensätze von schneebedeckten Bergmassiven und kärglichen Wüsten sehr eng beieinander. Und das bei einer Nord-Süd-Ausdehnung von insgesamt rund 4.500 km! Dies entspräche einer Entfernung von Hamburg bis zur Südgrenze der Sahara. Dagegen macht die Ost-West-Ausdehnung von Chile gerade mal 400 km aus, an manchen Orten sogar nur 80 km.auf jeden Fall lohnen. Entdecken Sie Chile auf eine besondere Art!

Hier seine schönsten Sehenswürdigkeiten:

Die Hauptstadt Santiago de Chile

Die riesige Stadt Santiago befindet sich in einem Tal zwischen den Anden und dem Pazifik. Durch diese Lage entsteht oft ein Inversionswetter, sodass sich der Smog in der Stadt hält und die Atemluft elendig verschmutzt. Nach einem kurzen Regenschauer ist die Luft aber wieder rein und die Stadt am schönsten. An einem solchen Tag sollte man auf den Cerro Santa Lucía oder auf den Cerro San Cristóbal steigen (oder sich fahren lassen), um die klare Aussicht über die Metropolregion zu genießen. Sehenswert sind zudem die Theater, Museen und Universitäten der Stadt, die Plaza de Armas mit der imposanten Kathedrale, der Palacio de la Moneda (Präsidentensitz), die Iglesia San Francisco, das Künstler- und Ausgehviertel Bellavista und die Shoppingalleen im Stadtteil Providencia.

Das Valle de La Luna in der Atacama-Wüste

Das „Tal des Mondes“, wie es übersetzt ins Deutsche heißt, liegt nur etwa 15 Kilometer vom Hauptort der trockenen Atacama-Wüste, San Pedro de Atacama, entfernt und ist deshalb sehr gut auf einer Tagestour zu erreichen. Die Gesteinslandschaft, die man hier antrifft, gleicht der Mondoberfläche, daher der eingängige Name. Besonders beeindruckend ist das Tal, wenn man es bei aufgehender oder untergehender Sonne erlebt und die Salzformationen (am bekanntesten: Las Tres Marías) längliche Schatten ziehen.

Der Nationalpark Torres del Paine

Die Torres del Paine sind drei spitze Felsenberge, die wie Nadeln in den Himmel ragen („paine“ bedeutet aus dem Tehuelche übersetzt „himmelblau“). Um sie herum wurde 1959 der Nationalpark gegründet, der aus Gebirge, Wäldern, Seen, Flüssen und Gletschern besteht, also dem Naturfreund viel zu bieten hat. Auch die Fauna ist mit den hier ansässigen Guanacos und speziellen Vogelarten wie Nandus und Kondoren sehr ausgeprägt – für Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Vogelbeobachter und Gletschertouristen also ein perfektes Paradies. Im Norden grenzt der Park an sein argentinisches Pendant, dem Nationalpark Los Glaciares.

Das einsame Feuerland und die südlichste Stadt Punta Arenas

Gegenüber der Insel Feuerland liegt an der Magellan-Straße die südlichste Großstadt der Welt: Punta Arenas. Hier hat sich ein buntes Gemisch von Kulturen und Völkern der Welt angesiedelt, von britischen Schafzüchtern, portugiesischen Seefahrern bis hin zu Kroaten, Russen und Juden. Sehenswürdigkeiten der Stadt sind unter anderen der schöne Friedhof und die Schiffwracks am städtischen Strand. Doch am spektakulärsten ist und bleibt die Naturszenerie, die sich dem auf die Insel übersetzenden Feuerland-Besucher darstellt: Traumhafte Gebirgsketten, von Pinguinen bewohnte Kanal-Inseln sowie Wälder und Gletscher, soweit das Auge reicht.

Die Insel Chiloé und ihre Kirchen

Die Insel Chiloé ist nach Feuerland, welches halb zu Argentinien gehört, die zweitgrößte Insel Chiles. Sie gilt als Herkunftsort der Kartoffel, da hier die älteste  bekannte Sorte nachgewiesen wurde. Die Ureinwohner Huilliche, die im 17. Jahrhundert stark von den ankommenden Jesuiten missioniert wurden, sind bekannt für ihre ausgeprägte Mythologie (Beispiel: Glauben an Geisterschiffe). Doch gerade der aufkommende Katholizismus ist Grund für die Hauptattraktionen der Insel: die gut erhaltenen Holzkirchen, die inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.

Der Rapa-Nui-Nationalpark auf der Osterinsel

Die abgelegene Insel im Südostpazifik ist eigentlich eine Top-Sehenswürdigkeit für sich. Etwa 3.500 Kilometer von der chilenischen Küste und 2.000 Kilometer von der nächstgelegenen bewohnten Insel Pitcairn entfernt liegt die Isla de Pascua irgendwo im Nirgendwo. Durch die Abgeschiedenheit ist die Artenvielfalt der Flora und Fauna sehr überschaubar, es bestand niemals Anschluss an das Festland. Heutzutage gelangt man entweder per Schiff oder per Flugzeug über Santiago de Chile oder Tahiti  (ca. 4.250 Kilimeter) auf die Osterinsel. Am interessantesten sind die ca. 600 bis 800 von den Ureinwohnern aufgestellten Steinstatuen Moai, die das Eiland bewachen. Der Zweck ihrer Errichtung ist bis heute noch nicht aufgeklärt. Man vermutet, dass die ein Bindeglied zwischen den Lebenden und den toten Häuptlingen und Ahnen, die sie darstellen, herstellen sollten.