Rundreisen in Brasilien

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Brasilien

Das südamerikanische Land Brasilien ist nicht nur das fünftgrößte Land der Erde, sondern auch das bevölkerungsreichste Land Südamerikas. Ganz Europa fände in Brasilien Platz! Hier existiert eine höchst brisante Vielfalt: Von hochindustriellen Zentren bis hin zu einer teilweise noch steinzeit-ähnlich lebenden indigenen Bevölkerung. In den Städten leben viele Menschen unter schwierigen Bedingungen - ohne sich jedoch die Lebenslust nehmen zu lassen.

Neben sportlichen Großereignissen wie der Fußball-WM 2014 oder Olympia 2016 hat Brasilien noch viel mehr zu bieten.

Hier seine schönsten Sehenswürdigkeiten:

Die schönste Stadt der Welt: Rio de Janeiro

Mit der wunderschönen Lage an den Hängen und in den Tälern der vielen kleinen Hügel (von denen der Zuckerhut mit seiner einprägsamen Form und der Corcovado mit der Christusstatue die berühmtesten sind) und direkt an Traumstränden des Atlantiks (der wohl bekannteste Strand der Welt – die Copacabana – liegt direkt vor der Haustür) besitzt Rio de Janeiro durch die natürlichen Gegebenheiten ein Stadtbild, dass mit kaum einer anderen Metropole der Welt zu vergleichen ist. Das stetige gute Wetter, die kulturellen Besonderheiten wie der größte Karneval der Welt und das Temperament der Cariocas, wie die Einwohner Rios genannt werden, tragen ihren Teil dazu bei, dass die ehemalige Hauptstadt Brasiliens sich den Platz unter den schönsten Städten in der Welt redlich verdient hat.

Die kolossalen Iguaçu-Wasserfälle

Obwohl nur etwa 20 Prozent der Wasserfälle zu Brasilien gehören, hat man von der brasilianischen Seite aus den besseren Ausblick auf die anderen 80 Prozent der Wasserfälle von Argentinien. Mehr als 250 Wasserfälle reihen sich etwa 2,5 Kilometer aneinander und geben ein beeindruckendes Bild ab. Trotz ihrer etwas isolierten Lage mitten im Regenwald werden sie jährlich von tausenden Touristen besucht, die die Reise dorthin wohl niemals bereuen werden. Neben der atemberaubenden Wasserfälle sind in direkter Umgebung auch der Itaipú-Staudamm und der riesige Schwarzmarkt in der paraguayischen Grenzstadt Ciudad del Este sehenswert.

Die Natur-Abenteuer im Amazonas und im Pantanal

Das Pantanal (portugiesisch für „Sumpf“) an der Grenze zu Bolivien und Paraguay ist eines der artenreichsten und größten Feuchtgebiete der Erde. Für Ökotouristen ist ein längerer Aufenthalt auf einer der so genannten Fazendas empfehlenswert, wodurch man das riesige Gebiet mit seiner wunderschönen Flora und Fauna intensiv kennenlernen kann.

Auf ähnliche Weise lässt sich der Amazonas durch Übernachtungen in Lodges mitten im Urwald erkunden. Der größte Fluss der Welt schlängelt sich durch ein riesiges Gebiet in Brasilien, das immer noch von indigenen Stämmen mit keinem oder wenig Kontakt zur Außenwelt bewohnt wird. Aber auch Großstädte haben sich über die Jahrhunderte entwickelt: Manaus mit seinen mehr als zwei Millionen Einwohnern wohl die bekannteste.

Die süßen Kolonialstädtchen des Landes

An kolonialen Städtchen mangelt es Brasilien durch die Besiedelung der Portugiesen seit dem 16. Jahrhundert wahrlich nicht. Ouro Preto („Schwarzes Gold“) und Olinda („Oh, wie schön“) bestechen mit ihren barocken Altstädten, die auf der Welt ihresgleichen suchen. Doch auch weitere kleine Orte wie das etwas höher gelegene Tiradentes oder die Küstenstadt Paraty zeugen vom Einfluss der ehemaligen Kolonialherren. Man sollte mindestens eine dieser Städte auf einer Brasilien-Reise besichtigen, je nachdem welcher Ort auf der gewünschten Reiseroute liegt.

Das afrobrasilianische Herz: Salvador da Bahia

Salvador ist vor allem wegen der eigenartigen Kultur interessant. Hier mischen sich die Nachfahren ehemaliger Sklaven aus Westafrika mit den Angehörigen indigener Stämme und natürlich der Erben der Konquistadoren. Dadurch entsteht eine Fülle an Eindrücken, Geschmäckern und Traditionen. Am ausgeprägtesten ist die afrobrasilianische Kultur, der man in Salvador nicht widerstehen kann. So sollte man mit einem Acarajé mit Vatapá in der Hand oder einer Moqueca de Peixe auf dem Tisch das Straßentreiben der Capoeira-Tänzer beobachten oder den berühmten Karneval erleben.

Recife

Die Großstadt Recife mit ihren über 1,5 Millionen Einwohnern ist ein leichter Kontrast zur sehr nahe liegenden kolonialen Kleinstadt Olinda. Wo in Olinda Tradition pur zu finden ist, hat sich die Hauptstadt Pernambucos mehr der Moderne geöffnet und bietet neben den üblichen Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Kulturhäusern und Museen auch Gourmet-Restaurants und Shopping-Malls erster Klasse. Doch die von den Riffs („recifes“) geschützten Sandstrände, viele kleine Märkte und Plätze sowie ein einladendes historisches Zentrum lassen die Urbanität der Millionenstadt nicht überhand nehmen. Es entstand eine gute Mixtur aus Moderne und Geschichte – Skylines und Kathedralen stehen hier perfekt im Einklang zueinander.

Olinda

Mindestens genauso wunderbar wie Salvador ist das koloniale Städtchen Olinda, in dem Kunst und Kultur, Schönheit und Ruhe, Eleganz und Architektur aufeinandertreffen. Jeder Taxifahrer überbietet den anderen, wenn sie über die Anzahl der städtischen Kirchen, Klöster, Kapellen und Kathedralen schwärmen – weit über 40 sollen es sein. Auf jeden Fall ist eine schöner als die andere. Durch die hügelige Lage ergattert man in den höheren Lagen oft eine atemberaubende Aussicht auf die Altstadt Olindas, den unendlichen Atlantik und oft sogar auf die nahe gelegene Millionenstadt Recife und deren hunderte Wolkenkratzer. Einen Sonnenuntergang von einer der Terrassen des Stadtteils Zé zu erleben ist einfach nur spektakulär. Zu erwähnen sind ebenfalls die charmant Karnevals-Festlichkeiten  im Frühjahr sowie die facettenreiche Kunst-Szene der Stadt, die in ganz Brasilien ihresgleichen suchen.